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Hörbuch: Verführerische Nächte
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Ein Mann, eine Frau, ein Gedanke: Sex. Nächte der Versuchung - und der Erfüllung. Außergewöhnliche erotische Liebesgeschichten, gelesen von professionellen Schauspielerinnen. Ein tabuloses Hörbuch. "Die Hand", "Zungen", "Der Rohrstock" und viele andere Geschichten mehr. Spielzeit 70 Minuten, Tracks einzeln anwählbar. MP3-Format, Download sofort hier
Happy-Sex: Neue Techniken kennen lernen
“Seine Lippen berührten meinen Nacken, und sofort lief mir ein heißer Schauer den Rücken hinunter”, erinnert sich die 30jährige Josefina an die Nummer, die alles änderte. “Maximilians starker Body drängte sich an mich. Ich spürte seine Erregung, und die Leidenschaft durchströmte meinen Körper. Oh ja, ich war jetzt mehr als bereit und spreizte willig meine Beine ... Doch Maximilian kam nicht zu mir. Enttäuscht öffnete ich die Augen. Vor mir stand Maximilian, hielt seinen erigierten Penis in der Hand. Schlagartig war meine Stimmung auf dem Nullpunkt, denn ich wusste, warum er nicht mit mir schlief, und was er stattdessen erwartete: Oralsex. Mehrmals hatten wir drüber gesprochen. Erst versuchte er, mich zu überzeugen, wie toll es wäre, wenn wir uns gegenseitig mit dem Mund verwöhnen würden. Als ich ruhig und entschieden ablehnte, spielte er beleidigt. Dann wollte er mich überreden, und wir stritten uns. Drei Wochen war das her, und ich dachte, dass Thema wäre ausgestanden. Nun ging es wieder von vorne los.
Natürlich bemerkte Maximilian meine Enttäuschung. Sein Körper reagierte überraschend. Der Penis hing plötzlich nur noch auf Halbmast! Dabei war mein Westentaschen-Macho immer stolz auf seine Potenz gewesen. Ich musste schmunzeln. Oh je! Er sah es, und jetzt entwich auch noch die letzte Kraft aus ihm.
Völlig verunsichert stand Maximilian vor mir, ein Häufchen Elend in den Händen. Dabei hatte der Abend so scharf angefangen. Mitleid stieg in mir auf. Ohne recht nachzudenken, nahm ich die Sache in die Hand. Massierte ihn sanft mit den Fingern, küsste ihn auf die Spitze ... Nein! Genau das wollte ich doch nicht! Aber es war passiert, und das Ergebnis war frappierend. Er stand wie eine Eins, Maximilian lächelte wieder glücklich - und mir hatte es auch Spaß gemacht. Ich öffnete den Mund und probierte ein zweites Mal. Mmmh! Die Macht, die ich plötzlich über Maximilian hatte, erregte mich stärker als gedacht. Meine Zunge dirigierte ihn. ,Josefina, noch nicht ... ahh ...‘, stöhnte er, und schnell zog ich mich zurück. Zu spät. Er erreichte den Höhepunkt früher als mir lieb war. Doch nun erlebte ich Maximilian von einer neuen Seite. Sonst drehte er sich nach dem Orgasmus zur Seite und schlief ein. Anders diesmal: Er revanchierte sich für mein erstes, unbeholfenes Blaskonzert, bog meine Schenkel auseinander und fing an, meinen Schoß zu lecken. Nie zuvor hatte ich so was genossen. Es war phantastisch! Als wenn Stromstöße der Lust direkt in das Sexzentrum meines Gehirns zucken würden.
Hinterher waren wir beide happy. ,Ich habe nicht geahnt, was du im Bett drauf hast‘, flüsterte ich ihm ins Ohr. Immerhin seit drei Monaten waren wir zusammen, und ich entdeckte immer noch neue Seiten an ihm. Maximilian nahm mich fester in den Arm. ,Es ist wunderbar mit dir‘, sagte er. Ich kuschelte mich an und dachte: Bisher fand ich Oralsex eklig. Aber da kannte ich Maximilian einfach noch nicht gut genug.”
Was Josefina erlebte, ist klassischer Happy Sex. Eine Praktik ist unbekannt (z. B. Oralspiele, Sex im Auto), man wehrt sich dagegen. Probiert sie dann doch aus - und ist positiv überrascht.
Oder man lernt einen Menschen kennen. Will sich nicht in ihn verlieben, da er eigentlich nicht der Typ ist, auf den man steht. Aber Gefühle scheren sich nicht um Typologien und Kategorien, die der Kopf sich ausdenkt. Sie kommen vom Herzen und suchen Herzen, die im Gleichklang schlagen. So hat es Roland erlebt. Eigentlich findet der 21jährige dunkelhaarige Rassefrauen stark.
“Mit ihren hohen Wangenknochen sehen sie aus, als ob sie direkt aus der Puszta kommen. Wild und scharf”, erzählt er - und gibt Babsi einen Kuß. Babsi ist blond und mollig. Roland lacht: “Seit ich sie kenne, steh’ ich auf Mollies und Puszta-Girls sind abgemeldet. Beim Sex ist Babsi eine Granate. Geht mit Gefühl zur Sache. Ich kann meinen Kopf zwischen ihren Brüsten vergraben und genieße ihren Duft, die Wärme. Babsi streichelt mir über den Kopf, und ich bin der glücklichste Mensch der Welt. Nie brauchte sie damit aufhören. Na ja, fast nie”, korrigiert er sich. “Denn irgendwann habe ich so eine Latte ...”, er deutet mit den Fingern die Maße an, “die will versteckt werden. Dann treiben wir es schamlos, egal wo wir sind. Mollies sind unkomplizierter als die zickigen Rassemädchen. Ob in meiner Wohnung, in der Umkleidekabine eines Kaufhauses oder im Auto: Wir kommen überall zum Höhepunkt.”
Von allen Seiten wird unser Leben begrenzt. Wir dürfen nicht zu schnell fahren, wir dürfen nicht fremdgehen. Die Verbote schränken uns ein und ärgern zumeist. Aber sie reizen uns auch. Denn immer schon will der Mensch Grenzen überwinden. Das gelegentliche Überschreiten gesellschaftlicher Normen, sogenannter Tabus, macht ihn glücklich. Unter anderem deswegen überreden Frauen ihre Partner zum flotten Dreier. Und Männer genießen die verruchte Atmosphäre eines Sex-Kabaretts. Wenn zwei Menschen, die sich lieben, ein Tabu gemeinsam überwinden, kann das Ergebnis echter Happy-Sex sein. Zum Beispiel, wenn sie zusammen Fellation (= sie saugt an ihm) und Cunnilingus (= er leckt sie) erforschen.
Sexuelle Vorurteile
Der Sexualpsychologe Bert Ahrens aus Berlin gegenüber der Kopulothek zu sexuellen Vorurteilen.
“Oft heißt es:
• Dicke sind zu faul zum Sex.
• Der Neue könnte ihr Vater sein.
• Analsex ist pervers.
Warum existieren derartige Vorurteile? Täglich wird unser Gehirn mit Reizen bombardiert, muß sich blitzschnell entscheiden. Vorurteile helfen bei der sofortigen Entscheidung. Aber in Partnerschaftsfragen sollten wir uns mehr Zeit gönnen, Vorurteile aufspüren und durch echte, eigene Erfahrungen ersetzen.”